Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth e.V.

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Einladung zur Mitgliederversammlung

Hiermit lade ich Sie herzlich zur Mitgliederversammlung ein.

Ort: Bistro der Betty-Reis-Gesamtschule

Zeit: Freitag, 23. November 2018, 19.00 Uhr

Tagesordnung

1.

Begrüßung und Geburtstagsehrungen

(„Runde“ Geburtstage feierten seit der letzten Mitgliederversammlung Elfriede Jakobi, Anni Küppers, Margareta Ackers, Arthur Sonnen- schein, Walter Windeln, Herbert Paulsen und Hardy Frenken)

2.

Rückblick auf die Aktivitäten des Partnerschaftskomitees 2018

• 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Pontorson (Ausstellung Bergfried, Festakt, Europafest)

• Schüleraustausch/Schülerpraktika

• Prix de Wassenberg

• Fahrt des Heimatvereins nach Pontorson

• Besuch in Highworth 

3.  Aktivitäten im Jahr 2019
4.  Verschiedenes


Mit freundlichen Grüßen

Sepp Becker

Vorsitzender Partnerschaftskomitee

Traditionell möchte sich das Partnerschaftskomitee Wassenberg mit einem Essen bei den Mitgliedern für die geleistete Arbeit und die gewährte Unterstützung bedanken. Zur besseren Planung ist es jedoch erforderlich, sich bei einem der Vorstandsmitglieder zu dieser Versammlung anzumelden. Wer sich mit einem gespendeten Salat an dem Essen beteiligen möchte, der setze sich unmittelbar mit Hildegard Gütte (02432/5529) in Verbindung. Denken Sie bitte daran, sich anzumelden und bei Hildegard Gütte wegen des Salates anzurufen!

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November 2018

Fahrt nach Highworth

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg besuchte vom 19.10. bis 22.10.2018 unsere Partnerstadt in Highworth. Am Freitagmorgen ging es um 4:40 Uhr vom Rathausvorplatz los. In zwei Minibussen wurden 15 Personen befördert. Drei private Pkw, jeweils mit zwei Personen besetzt, waren zu dem Zeitpunkt bereits in England. Insgesamt umfasste die Reisegruppe 21 Personen.

Die Fahrt nach Highworth an Freitagen geht immer einher mit Stau! Den ersten hatten wir schon vor sechs Uhr an der Baustelle Höhe Hasselt. Auf dem Ring um Brüssel gab es keine Beeinträchtigungen durch den Berufsverkehr. Wir folgten dann der belgischen A 10 bis zur Raststätte Wetteren. Hier gab es eine kurze Pause, bevor der nächste Stau um Gent auf uns wartete. Kurz vor 9 Uhr erreichten wir den Fährhafen in Dünkirchen. Die Kontrolle bei der Einreise war sehr moderat.

Pünktlich um 10 Uhr legte die Fähre Richtung Dover ab. Die Fährzeit betrug zwei Stunden. Wegen der Zeitverschiebung kamen wir um 11 Uhr in Dover an. Da wir auf der Fähre nicht hintereinander standen, trafen wir uns auf dem ersten Parkplatz hinter Dover. Dann kam auf der Fahrt um London der nächste Stau. Uns war nicht bekannt, dass an dem Wochenende 700 000 Demonstranten (gegen den Brexit!!) auf dem Weg in die Londoner Innenstadt waren. Trotzdem erreichten wir kurz nach 14.15 Uhr Windsor. Für Windsor hatten wir eine Pause von zwei Stunden eingerechnet. Jeder konnte auf eigene Faust Windsor erkunden.

Für die letzte Etappe von Windsor bis Highworth zeigte das NAVI eine Fahrzeit von 75 Minuten an. Doch kurz hinter Reading gab es auf der M 4 den nächsten Stau. Anstatt der 75 Minuten brauchten wir eine Stunde länger, um in Highworth anzukommen. Wir waren um Viertel vor sieben (45 Minuten später) am Zielort. Anne Worsnip erwartete uns da. Die Verteilung auf die Gastfamilien ging zügig. Den ersten Abend verbrachten wir bei den Gastfamilien. Es wurde jedoch nicht sehr spät! Jeder war froh, erschöpft ins Bett zu fallen.

Am Samstagmorgen trafen wir uns auf dem Warneford Schulhof. Vor dort ging es zu dem nahegelegenen Westmill Wind– und Solarpark. Der Wind– und Solarpark liegt an der A 420, Nähe Watchfield. Emily North hatte sich vorbereitet, um uns dort zu führen. Insgesamt stehen in dem Windpark fünf Windenergieanlagen. Die Turbinen erzeugen im Jahr 10,2 GWh. Der Strom ist ausreichend, um 3800 Haushalte zu versorgen. Zudem sind auf 30 Morgen Fläche über 20.000 Paneele installiert, die im Jahr 4,8 GWh erzeugen. Die Strommenge der Solaranlagen reicht aus, um 1600 Haushalte zu versorgen. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich eine Windanlage von innen besichtigen. Auffallend war, dass die Windanlagen deutlich außerhalb der Bebauung standen und so gut wie keine Geräusche erzeugten.

Nach der Führung begann die „Schatzsuche“ in der lokalen Gegend. Insgesamt wurden 4 Ziele umschrieben, die von den Gastfamilien angesteuert werden sollten. Es galt schwerpunktmäßig, zunächst die Ziele zu erreichen. Dort gab es dann Kaffee, Mittagessen bzw. Tee am Nachmittag. Den Abend verbrachten wir wieder mit den Gastfamilien. Auch für die Personen, die im Hotel untergebracht waren, wurde vortrefflich gesorgt. Am Ankunftstag und am Samstagabend wurde für sie gesorgt.

Am Sonntagmorgen unternahmen die Gastfamilien mit ihren Gästen, was diese gerne sehen wollten. Die einen waren in Avebury, die anderen in Oxford. Das Spektrum war breit. Wir waren mit einer Gruppe von 7 Wassenbergern in Oxford. Emily North hatten im Internet einen Rundgang „Inspektor Morse“ ausgesucht. Viele urige Kneipen waren Sets für die Dreharbeiten. In einem Fünf-Sterne-Hotel „The Randolph“ gab es sogar ein spezielles Café, in dem Inspektor Morse häufiger einen Kaffee trank. Wir bewegten uns auf Terrains, die auch Margareth Thatcher, Bill Clinton und Ehefrau Hillary, David Cameron und Emma Watson usw. besucht hatten. Oxford ist einfach eine tolle Stadt.

Abends gab es dann in Highworth in dem Restaurant „Ciao Eatalian“ ein gemeinsames Abendessen. Richard Pearce begrüßte die Gruppe aus Wassenberg und Sepp Becker bedankte sich für die überaus freundliche Aufnahme und das Programm. Richard Pearce bedauerte, dass Bürgermeister Manfred Winkens gesundheitsbedingt die Fahrt nach Highworth nicht unternehmen konnte. Das Ehepaar Gillian und Ian Miller feierte in diesem Sommer das Fest der Goldhochzeit! Alle Teilnehmer aus Wassenberg unterzeichneten eine Glückwunschkarte, die dann von Sepp Becker an das Jubiläumspaar überreicht wurde.

Am Montagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Schnell wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor es losging. Die Rückreise verlief größtenteils störungsfrei. Ein Minibus von uns wurde förmlich von London angezogen. Während der eine Minibus von der M 4 den Ring um London fuhr, unternahm der andere noch eine Stadtrundfahrt mitten durch London. Doch beide Minibusse erreichten pünktlich zur Abfahrt nach Dünkirchen den Fährhafen von Dover. Kurz nach 17 Uhr trafen wir in Dünkirchen ein. Bevor wir auf den Ring um Brüssel fuhren, legten wir noch eine kurze Pause ein. Danach ging es weiter in Richtung Wassenberg. Gegen 21.30 Uhr trafen wir in Wassenberg ein. Alle Mitfahrer erreichten müde (wir hoffen mit nachhaltigen Eindrücken von unserer Partnerstadt Highworth) und geschafft Wassenberg.

Ullrich Gütte

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Oktober 2018

Hélène Durant hat geheiratet

Am 21. Juli 2018 heiratete Hélène Durant ihren langjährigen Lebenspartner Bruno Mace. Obwohl Helene einige aus Wassenberg während der Europatage eingeladen hatte, konnte niemand in Pontorson während der Zeremonie anwesend sein. Auf eigenen Wunsch erhielt das Brautpaar vom Partnerschaftskomitee und von weiteren Privatpersonen Geldgeschenke. Das Brautpaar bedankte sich herzlich für die Geldgeschenke. Das Partnerschaftskomitee übermittelte dem Brautpaar die allerbesten Glückwünsche für die gemeinsame Zukunft. Zukünftig heißt Hélène mit Familiennamen Macé. Daran müssen wir uns gewöhnen. 

Bewertung der Tranche 1 der EU im Jahre 2018

Im Juni 2018 wurden die Ergebnisse der ersten Bewerbungsrunde 2018 des Förderprogramms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ veröffentlicht. Dazu gehört auch unser Antrag an die EU in Brüssel. Innerhalb der EU wurden 137 Projekte bewilligt. Die meisten Projektbewilligungen gingen nach Italien, in die Slowakei und Ungarn. Deutschland steht auf dem 5. Platz, insgesamt wurden 10 Anträge bewilligt. Von den 10 bewilligten Projekten hat das IPZ ins- gesamt 7 überprüft, die allesamt bewilligt wurden.

Es gibt keine Länderschlüssel. Es fällt aber auf, dass es einen großen Abstand zwischen den ersten drei Plätzen (Italien und Slowakei 21, Ungarn 20) und den weiteren Staaten gibt. Im letzten Jahr lag Deutschland mit 12 bewilligten Anträgen im internationalen Vergleich auf Platz 4.

Wie geht es weiter mit dem IPZ?

Seit mehreren Jahren sind wir als Partnerschaftskomitee Wassenberg Mitglied des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ). Am Freitag, dem 7. September 2018, hat die Mitgliederversammlung getagt und über die Zukunft des IPZ entschieden. Hier die Entscheidung der Mitgliederversammlung:

• Der Verein wird fortbestehen.

• Die Geschäftsstelle ist derzeit nicht zu finanzieren und wird aufgelöst.

• Eine Mitarbeiterin wird mit einem geringen Stundenkontingent ein Basisangebot von Leistungen für die Mitglieder aufrechterhalten. Dazu gehören ein monatlicher Newsletter, Beratungsmöglichkeiten per E- Mail und jährliche Netzwerktreffen in mitgliederstarken Regionen

Prix de Wassenberg 2018

Am 23. September 2018 fand auf der Rennbahn in Pontorson der diesjährige Prix de Wassenberg statt. Es war das 3. Rennen, welches um 15 Uhr gestartet wurde. Das Siegerpferd, dem eine Pferdedecke überreicht wurde, hieß Gilmour. Nachfolgend ein Foto von der Siegerdecke!

 

Kurz vor der Übergabe der Pferdedecke an das Siegerpferd Gilmour, links Präsidentin Hélène Macé, Michel Percevault und Maryvonne Augrain.
Kurz vor der Übergabe der Pferdedecke an das Siegerpferd Gilmour, links Präsidentin Hélène Macé, Michel Percevault und Maryvonne Augrain.

Fahrt des Heimatvereins nach Pontorson

Vom 19. - 23. September 2018 fuhr der Heimatverein Wassenberg mit insgesamt 66 Teilnehmern in unsere Partnerstadt Pontorson. Die Hotelreservierungen und einen großen Teil der Organisation übernahm unser stellvertretender Vorsitzender Hermann Kitschen. Auf der Agenda stand ein sehr umfangreiches Programm. Über die Pont de Normandie ging es zur ersten Erkundungstour nach Honfleur. Weitere Touren in der Normandie gingen nach Granville, Villedieu, Avranches, Rennes und Fougères.

Auch Fahrten in die Bretagne, zum Markt nach Dol de Bretagne, nach St. Malo und in die Austernstadt Cancale wurden durchgeführt. Weiter fand ein kurzer Besuch der deutschen Kriegsgräberstätte Mont-d‘-Huisnes statt. Die Kriegsgräberstätte wurde für die deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs in Frankreich in Form eines Mausoleums errichtet. Sie ist der einzige deutsche Gruftbau in Frankreich.

Einer der Höhepunkte war die Fahrt zum Mont St. Michel. Der Abendlichterglanz mit seinen unvergesslichen Eindrücken war wohl einmalig für die Fahrtteilnehmer.

In Pontorson gab es noch einen Empfang im Rathaus mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Partnerschaftskomitees, dem sich ein Rundgang durch die Stadt anschloss. Der Besuch des Heimatvereins in Pontorsons rundete den 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft ab.

Auf der Rückfahrt besuchte der Heimatverein noch die Kathedrale von Amiens, einer der größten Kirchen Frankreichs.

Heimatverein Wassenberg vor dem Rathaus in Pontorson (Foto Walter Brehl)
Heimatverein Wassenberg vor dem Rathaus in Pontorson (Foto Walter Brehl)

Fahrt nach Highworth im Oktober 2018

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg wird vom 19.10. bis 22.10.2018 unsere Partnerstadt in Highworth besuchen. Die Teilnehmerzahl wurde vom Komitee in Highworth auf 20 Personen begrenzt. Ich bitte um Verständnis dafür, dass nur Personen/Familien berücksichtigt werden konnten, die Gäste aus Pontorson oder Highworth bei sich aufgenommen hatten.

Die Fahrt wird mit privaten Pkw und zwei Minibussen durchgeführt. Ich mache schon jetzt darauf aufmerksam, dass wir an dem 19.10. um 5 Uhr starten und in Richtung Dünkirchen fahren. Es geht an Brüssel vorbei. Um 10 Uhr startet die Fähre Richtung Dover. Die Überfahrt wird etwa 2 Stunden dauern. Wegen der Zeitverschiebung werden wir gegen 11 Uhr in Dover sein. Ich hoffe, dass bei der Fahrt um London noch Zeit bleibt, eine Stadt zu einer Besichtigung anzusteuern.

Bis jetzt fehlen mir noch das Programm und die endgültige Quartierliste. Ich denke, dass sie mich in den nächsten Tagen erreichen. Ich werde Sie dann umgehend informieren.

Am Montag fahren wir nach dem Frühstück in Richtung Dover. Wir haben die Fähre um 14 Uhr gewählt. Wegen der Zeitverschiebung werden wir um 17 Uhr in Dünkirchen sein. Gegen 22.00 Uhr werden wir zurück in Wassenberg sein. Alle Fahrtteilnehmer werden noch zeitnah von mir informiert.

Gertrud Rongen gestorben

Im Alter von 92 Jahren verstarb am 7. Juni 2018 unser langjähriges Mitglied Gertrud Rongen. Gertrud gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Städtepartnerstadt mit Pontorson. Wenn es darum ging, Gäste bei sich zu quartieren, war sie immer dabei. In diesem Jahr wäre Gertrud für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt worden. Am 30.5.2001 starb ihr Ehemann Günter. Mich haben beide Todesfälle getroffen. Aus den ersten Kontakten im Rahmen meines Engagements im Partnerschaftskomitee hat sich eine Freundschaft mit den Eheleuten Rongen ergeben. Das Partnerschaftskomitee wird das Andenken von Gertrud in Ehren halten!

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Juni 2018

Neue Datenschutz-Grundverordnung

Am 25. Mai 2018 trat die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die u.a. Vereine dazu zwingt, persönliche Daten von Mitgliedern besser zu schützen. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass elektronische Dateien mit personenbezogenen Daten beim Partnerschaftskomitee über

• die Mitgliedschaft und deren Kontrolle (z.B. Beitragszahlungen), gespeichert sind Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnadresse , Telefonnummern und Eintrittsjahr,

Quartierlisten bei Europatagen in Wassenberg, Pontorson und Highworth, gespeichert sind Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummern und welche Gäste aufgenommen werden,

• den Versand von Komitee-Infos, gespeichert sind Email-Anschriften der Adressaten,

bestehen. Die Datensätze stehen jedem Vorstandsmitglied zur Verfügung und werden vertraulich aufbewahrt. Ihre Daten werden unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben.

Wenn Sie nicht mehr über die Komitee-Info und die Quartierlisten informiert werden möchten, teilen Sie mir dies umgehend mit, indem Sie auf diese Mail mit "NEIN" antworten. Falls Sie weiterhin über die Komitee-Info und die Quartierlisten informiert werden wollen, dann mailen Sie mir bitte "JA".

Willy Steckel verstorben

Der frühere Vorsitzende des Wassenberger Partnerschaftskomitees, Willy Steckel, ist am 22. Mai 2018 verstorben. Sein für uns unerwarteter Tod im Alter von 75 Jahren hinterlässt eine Lücke. Willy leitete von 1988 bis 1994 als Vorsitzender das Wassenberger Partnerschaftskomitee. Unter seiner Verantwortung haben viele partnerschaftlichen Aktionen stattgefunden.

Die Exequien wurden am Mittwoch, 30. Mai 2018, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Lambertus in Birgelen gehalten. Seine Beisetzung erfolgte anschließend auf dem Waldfriedhof von Birgelen.

Wir werden Willy ein ehrendes Andenken bewahren!

50-jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft Wassenberg- Pontorson

Schon weit im Rurtal war durch das Banner am Bergfried zu sehen, dass sich in Wassenberg etwas Besonderes ereignete. Vom 10. bis 13. Mai 2018 wurde während der Europatage das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Pontorson gefeiert. Ein durchaus seltenes Ereignis!

Die Festlichkeiten begannen bereits am 25. April mit der Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Städtepartnerschaft mit Pontorson“ im Bergfried. Die Ausstellung war für alle offen! Auch alle Teilnehmer der Jubiläumsveranstaltung konnten die Ausstellung im Bergfried besichtigen.

Die Europatage begannen am 10. Mai 2018 mit der Ankunft der Gäste aus Pontorson und Highworth. Insgesamt knapp 100 Personen aus den beiden Partnerstädten wurden bei Gastfamilien untergebracht und während der Tage betreut. Hierfür möchte sich der Vorstand des Komitees bei allen Gastfamilien bedanken, die Gäste bei sich aufgenommen oder betreut hatten. Ohne deren Mitwirkung wäre eine solche Bürgerbegegnung unmöglich.

Der Freitagmorgen begann mit den Arbeitskreisen. Alle Arbeitskreise waren gut besucht. Die Resonanz bezüglich der Arbeitskreise hat den Vorstand des Wassenberger Komitees wirklich überrascht. In allen Arbeitsgruppen wurde äußerst intensiv diskutiert und ein lebhafter Austausch der Ansichten zum jeweiligen Thema zeigte die verschiedenen Ansichten und Schwerpunkte bei grundsätzlich gemeinsamen Werten wie Frieden, Menschenrechte, wirtschaftliches Wohlergehen und Solidarität. Damit leisteten die Teilnehmer der Arbeitsgruppen einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Bürger/innen für die EU, ihre Geschichte und ihre Vielfalt. Dies gilt besonders, da unterschiedliche Positionen durchaus nicht länderspezifisch waren. So wurde deutlich wurde, dass in allen beteiligten Ländern eine Vielfalt von Positionen anzutreffen ist. Es wurde das Verständnis füreinander gefördert. Allerdings war man sich einig, dass ein gemeinsames Handeln in Europa in globaler Perspektive sehr wichtig ist - genau das wurde als derzeit gefährdeter als je zuvor eingeschätzt.

Unser Festakt begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der vom Chor Quartettverein Myhl musikalisch untermalt wurde. Da bereits ausführlich in der Heinsberger Zeitung und der Rheinischen Post über den Festakt berichtet wurde, spare ich mir Ausführungen hierzu.

Während des anschließenden Sektempfanges wurden bei dem Sommerwetter auf dem Schulhof viele Gespräche geführt, neue Freundschaften geschlossen oder bestehende vertieft. Die Diskussion mit den MdEPs war für viele Teilnehmer/innen interessant, so dass sie einen wichtigen Beitrag zu Stärkung der demokratischen Bürgerbeteiligung darstellte. Die Teilnehmer/innen konnten sich sowohl in ihren Anliegen verstanden fühlen als auch die Dinge kritisch hinterfragen, die ihrer Ansicht nach zum zunehmenden Euroskeptizismus beitragen.

Durch das besondere Jubiläum war die öffentliche Aufmerksamkeit in und um Wassenberg sowie in den beteiligten Städten besonders hoch. Beteiligt waren neben den Gästen aus Pontorson, Highworth und Roerdalen verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen der gastgebenden Stadt Wassenberg. Schüler/innen der Betty-Reis-Gesamtschule Europaschule stellten im Vorfeld Ausstellungen zu den Themen "Brexit" und "Les relations franco-allemandes" her. Somit beschäftigten sie sich mit wichtigen europäischen Themen und vertieften ihr Wissen. Sie beteiligten sich an den Europatagen und kamen mit den Gästen ins Gespräch. So erweiterten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern auch ihre interkulturellen Fähigkeiten.

Auch das Bürgerfest am Samstagabend auf dem Schulhof der Betty-Reis- Gesamtschule bezeichnet der Vorstand des Komitees als Erfolg. Zwischen 400 und 500 Personen besuchten das Bürgerfest. Es wurde, von Hermann Kitschen zusammengestellt, ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein Getränkestand und eine Imbiss-Bude sorgten für das leibliche Wohl.

Markus Peggen führte mit seiner Moderation durch das Programm. Jean-Claude Seferian bot auf der Bühne der Mensa mit seinen Musikern mehrmals überwiegend französische Chansons dar. Auch die musiksynchronen Lichtshows mit Bildern von Pontorson und Wassenberg fand Anklang.

Draußen auf der Bühne wartete schon Jean Olivier mit seiner Stand-up-Zauberei. Mit seinen 2 Auftritten begeisterte er seine Zuschauer. Rene Albert überraschte die Zuschauer mit seiner Lichtshow. Zum Abschluss bot er noch seine Feuershow dar, die von allen Zuschauern begeistert aufgenommen wurden.

Sepp Becker, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, sagte, dass so ein großes Fest mit solch einem Programm nur gelingen kann, wenn zahlreicher Helfer dabei sind! Er bedankte sich nochmals ausdrücklich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Präsidentin von Pontorson Hélène Durant heiratet

Ende des vorigen Jahres überraschte uns Hélène Durant mit der Information, dass sie ihren langjährigen Lebenspartner Bruno Mace am 21. Juli 2018 heiraten wird. Wer dem Brautpaar persönlich gratulieren möchte, hier ihre Anschrift:

Hélène Durant/Bruno Mace 
10, rue de Martinville
F 35610 Sougeal

Fahrt nach Highworth im Oktober 2018

Das Partnerschaftskomitee Wassenberg hat die Absicht, auf Einladung des Komitees Highworth im Oktober 2018 die Partnerstadt in Südengland zu besuchen. Als Zeitpunkt kommt das Wochenende vom 19.10. bis 22.10.2018 in Betracht. Nach bisherigem Stand müssen wir davon ausgehen, dass die Personenzahl vom Komitee in Highworth begrenzt wird.

Der Vorstand des Komitees hat deshalb beschlossen, dass zunächst die Mitglieder des Wassenberger Komitees berücksichtigt werden, die Gäste aus Highworth bei sich quartiert haben. Danach kommen diejenigen in Betracht, die Gäste aus der Partnerstadt Pontorson bei sich aufgenommen haben. Der Vorstand bittet darum, dass diejenigen, die eine Fahrt in die englische Partnerschaft im Oktober 2018 unternehmen wollen, sich bei einem der Vorstandsmitglieder umgehend melden.

Reiseverlauf pp werden wir ihnen später mitteilen. Es ist geplant, die Reise mit Minibussen durchzuführen. Die Teilnehmerkosten werden sich in dem Rahmen einer Fahrt nach Pontorson bewegen. Also, wer Lust darauf hat, unsere Partnerstadt Highworth zu besuchen, der sollte sich sofort melden.

Herzlich willkommen

Andrea und Gerhard Wickerath haben über die Europatage Gäste aus Pontorson aufgenommen. Spontan entschlossen sie sich, dem Partnerschaftskomitee beizutreten. Der Vorstand heißt sie und ihre Kinder Joel und Elisa-Marie herzlich willkommen.

In aller Kürze

Die Sport– und Begegnungstage fanden vom 30. Mai bis 2. Juni 2018 in Pontorson statt. 48 Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule reisten nach Pontorson. Untergebracht waren die Schüler in der Jugendherberge von Pontorson. Das Programm war sehr interessant. Es gab eine Wattwanderung, an der auch 40 Schüler des Collège Georges Brassens teilnahmen. Die Schüler aus Pontorson nahmen auch an dem gemeinsamen Grillabend auf Einladung des Komitees in Pontorson teil.

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Mitglied werden

Wenn Sie dem Partnerschaftskomitee als Mitglied beitreten möchten, finden Sie anbei die  Beitrittserklärung .

Mitgliedsbeitrag

für das Jahr 2018
Einzelperson 12,50 €, Kinder/Schüler bis 16 Jahre 2,50 €, Senioren (ab 80. Lebensjahr) und Auszubildende/Studenten über 16 Jahre 7,50 €

Kontoverbindung:
IBAN: DE43 3106 0517 7906 9140 12
BIC: GENODED1MRB

E-Mail: ullrich.guette@t-online.de